Sacherkuchen a la La Braun

copyright La Braun

  • 3 Eier
  • 1/4 l Milch
  • 2 Essl. Zartbitter Schokoladencreme (Schokoreale oder ähnliches)
  • 5 Essl. Zucker
  • 1 Tonkabohne gerieben
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 100 g Kakaopulver
  • 100 g Weizenmehl 550
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 halbes Glas Aprikosenmarmelade
  • Saft von einer halben Zitrone zum verrühren mit der Marmelade
  • 80 g Vollmilchschokolade gerieben

Die Eier trennen und das Eiweiss mit einem Esslöffel Zucker zu einem steifen Schnee schlagen. Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker, dem Zitronensaft, der Tonkabohne verühren. Die Sojamilch mit der Schokocreme im Wasserbad erwärmen und zu der Eigelbmasse geben. Alles gut durchrühren. Eventuell nach ein wenig Flüssigkeit zugeben.

Das Weizenmehl und das Kakaopulver mischen und auf die Eimasse sieben. Backpulver zufügen und unterrühren. Den Eischnee unterheben, so das ein lockerer, recht flüssiger Teig entsteht. Alles in eine, dünn, mit Butter ausgestrichene und mit Kakaopulver ausgestäubte Tarteform füllen.

Die Aprikosenmarmelade in kleinen Klecksen auf dem Teig verteilen und zum Abschluss die Schokoraspeln überstreuen. ca. 25 min bei 180 ° abbacken. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.


Brennessel Mandel Pesto

Heute habe ich das frühe Aufstehen genutzt und Brennesseln geerntet und sofort zu einem leckeren Pesto verarbeitet.

3 Handvoll junge Brennesselblätter

50 ml Rapsöl

1 Handvoll Mandeln grob gehackt

Rosa und Weisser Pfefferkörner

5 getrockene Tomaten

1 Essl. Vanillesalz (grobes Meersalz, 1 Vanillestange aufgeschlitzt ca. 1 Woche stehen lassen und immer mal durchschütteln*)

mit dem Pürierstab zu Brei pürieren.

2 Essl. geriebenen Parmesan

untermischen und in ein Glas füllen. Lässt sich gut auf Vorrat bereiten. Allerdings mache ich es im Sommer immer frisch.

* Das Vanillesalz bitte nur in Gläsern mit Glas- oder Plastikdeckeln ansetzen. Metall oxidiert.


Hundefutter vegetarisch

1. Version

4 Möhren

6 Essl. Rapsöl

1 Knoblauchzehe (ist gleich Zecken und Flohschutz)

1 Apfel

2 Essl. Braunhirsemehl

250 g Vollkornmilchreis

125 g Speisequark

125 g feines Sojafleisch

Möhren, Apfel und Knoblauch würfeln und mit dem Öl erhitzen. Den Reis zugeben und alles durchrühren. Mit Wasser auffüllen. Nach 10 min das Sojafleisch zugeben und dann 20 min weiterkochen. Kurz vor dem Garwerden das Speisequark und das Braunhirsemehl beigeben.

Manchmal gebe ich ein Bund Petersillie mit Stengeln bei.

 

Version 2:

2 Handvoll 6 Korngetreide

250 g Couscous

4 Möhren

1 Knoblauchzehe

2 Essl. Tomatenmark

4 Essl. Rapsöl

2 Essl. Cranberries getrocknet

Das Getreide über Nacht einweichen und am nächsten Morgen mit kleingeschnittenen Möhren und Knoblauch, sowie dem Couscous kochen lassen. Rapsöl, Tomatenmark und Cranberries beigeben.

Hinweis: Diese Rezepte habe ich selbst zusammengestellt, sie haben keinerlei Anspruch darauf nach irgendwelchen Tierärztlichen Empfehlungen oder Futtermitteltechnischen Vorstellungen zu funktionieren, nur meine Suka mag es so, und es geht ihr besser damit, als mit jedem bisherigen gekauften Futter (da gab es immer wieder Durchfallphasen.

Hinweis II: Ca. 1 – 2 x die Woche rühre ich Suka 1 rohes Bioei in eine Portion. Die Mengen sind für mehrere Tage. Wie lange es reicht kommt auf den Hund an. Ich koche immer einen grossen Topf und friere einen Teil ein.

 

 

 


Zitronen-Ingwer Gelee

1/4 l. Zitronensaft

3/4 l. Wasser

25 g Konfigel

100 g Zucker

1 walnussgrosses Stück Ingwer

Zitronenschale von 2 Zitronen

Zitronenschale dünn mit dem Sparschäler abschälen und in Streifen schneiden. Den Ingwer fein hacken. Konfigel mit Zucker mischen und mit dem Wasser und dem Saft verrühren. Zitronenschale und Ingwer zugeben und alles aufkochen. 3 min sprudelnd Kochen lassen und dann in Gläser füllen.


Hartz IV Carpaccio vegetarisch

1 Wheaty Kassler

2 Zwiebeln

3 Gewürzgurken

1 kleiner Apfel

1 Essl. Öl

3 Essl. Gurkenwasser

1 Bund Schnittlauch

Wheaty Kassler, Zwiebeln und Gewürzgurken in Streifen schneiden. Apfelwürfeln und mit Öl und Gurkenwasser vermischen. Schnittlauch in feine Ringe Schneiden und unterheben. Pfeffer aus der Mühle.


Brauchen Menschen Fleisch

Ich bin ja immer noch damit beschäftigt meine Ernährung so fleischlos wie irgend möglich einzurichten. Bei meinen Recherchen bin ich auf diesen lustigen Beitrag des Vegetarierbundes gekommen.


Food Inc. – Was wir wirklich essen

Ich habe mir diesen Film gestern auf Youtube angesehen und bin tief betroffen. Lohnt sich wirklich anzusehen.


Vegane Erbsensuppe

La Braun

200 g getrocknete Erbsen

über Nacht in reichlich Wasser einweichen.

2 grosse Zwiebel

2 grosse Möhren

1/2 Sellerie

in Würfel schneiden und in

3 Essl. Rapsöl

anschmoren.

1 Essl. Honig

zugeben und mit

Pfeffer, Piment, Koriandersaat und Lorbeerblatt

würzen. Die Erbsen mit dem Einweichwasser zugeben und noch einen halben Liter Wasser aufgiessen. Alles einmal aufkochen und bei kleiner Hitze ca, 1 Stunde kochen lassen. Ausschalten und abkühlen lassen. Am Besten über Nacht, aber wenigstens 3 Stunden. Dann erneut erhitzen und mit gekörnter Brühe würzen und noch ca. 30 min kochen lassen.

Tipp: Beim Kochen von getrockneten Hülsenfrüchten immer erst am Ende der Garzeit würzen, sonst werden sie hart.


Anständig Essen von Karen Duve

Als ich so im Katalog der Stadtbücherei nach neuem von Karen Duve suchte stolperte ich über dieses Buch. Anständig Essen…. dachte ich…. ein Selbstversuch….dachte ich. Klingt interessant und kann dich als bekennende Öko-Spirit-Shalala-Save the world-Tante ja nicht mehr in der Richtung gefährlich werden dich noch intensiver mit deinem Essverhalten auseinanderzusetzen. Aber…. Weit gefehlt. Die Frau Duve hat es geschafft, ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit sehr viel Selbstreflexion, und Selbstironie, Fragen auf zu werfen, die ich weit weg gedrängt hatte.

copyright La Braun

Karen Duve hat sich aufgemacht und hat 1 Jahr lang, jeweils zwei Monate unterschiedliche Ernährungsarten getestet. Also 2 Monate Bioladen – 2 Monate vegetarisch – 2 Monate vegan – 2 Monate aber sowas von vegan – 2 Monate Fruitarisch. Dabei hat sie ihre Beobachtungen notiert, hat Resümees gezogen und am Ende festgestellt, dass was als Versuch gedacht war zu einer anderen Lebensweise geführt hat. Das es kein Zurück mehr gibt, in das relativ bedenkenlose Konsumieren. In einem Interview in “Der Westen spricht sie über Anständig Essen” Auch gibt es eine Leseprobe aus dem Hörbuch:

Kurz gesagt: Ein sehr empfehlenswertes Buch!

 


Resteessen

Vorgestern gab es ein sehr interessantes Resteessen. Wir mussten Brotbacken und hatten einen Rest Sauce Bolognese. Also haben wir von dem Brotteig etwas abgenommen und ihn ausgerollt. Darauf die Sauce Bolognese und geriebenen Käse gegeben und alles in den Ofen. Es hat super geschmeckt. Der Brotteig ist trockener und knackiger als der übliche Pizzateig was einen schönen Akzent gab.

Brotteig:

500 g Mehl (nach Geschmack) 300 g Sauerteig, 1 Teel. Schwarzkümmel, 1/2 Teel. Salz, 1 ‘Teel. Honig, 350 ml lauwarmes Wasser.

Alles verkneten und mindestens 3 Stunden, am Besten aber über Nacht, gehen lassen. Ca. 300 g abnehmen und in einer geschlossenen Schüssel in den Kühlschrank geben. Das ist der nächste Sauerteigansatz. Den Rest zu einem Brotteig formen und erneut eine Stunde gehen lassen. Dann bei 180° ca. 35 min abbacken. Unbedingt eine Schale Wasser in den Backofen stellen.

Sauce Bolognese:

1 Pfund Rinderhack, 2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 2 Möhren, 1 Stück Knollensellerie, 1 grosse Paprikaschote, 1 Teel. Zucker,  1 Ds. Tomaten, Gemüsebrühe, Lorbeerblatt, weisser Pfeffer, Paprika edelsüss, etwas Wasser. Olivenöl

Die Gemüse in kleine Würfel schneiden. Knoblauchzehe fein hacken. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Hack hineinfitzeln und anbraten.  Zucker und Pfeffer sowie Lorbeerblatt beigeben und kurz schmoren lassen. Dann die Gemüse zugeben und alles ca. 5 Minuten schmoren lassen. Die Dose Tomatenstücke hinzufügen  und mit der gek. Brühe und dem Paprikapulver würzen. Etwas Wasser zugiessen und alles bei starker Hitze 5 min kochen. Dann die Hitze auf mittlere Flamme reduzieren und alles weitere 15 Minuten kochen lassen.

Es ist keine Originalbolognese. Die finde ich zwar auch sehr lecker, aber mir gefällt meine Variante am Besten, weil sie soviel Gemüse hat, und ich keine Hühnerleber brauche. Die gibt der Originalsauce zwar einen tollen Geschmack, aber ich finde sie recht ecklig zu schneiden.


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